Wasser & Analyseverfahren
Wasseranalysen dienen zur Bestimmung der Wasserqualität. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Beschaffenheit von Wasser festzustellen: Man kann die Proben anhand chemischer, physikalischer oder mikrobiologischer Parameter untersuchen.
Wichtige Vergleichsgrößen bei der Analyse von Wasser sind Temperatur, elektrischer Leitwert und pH-Wert:
Die Temperatur ist maßgeblich für viele wichtige Eigenschaften des Wassers, z.B. seine Fähigkeit, Sauerstoff zu binden. Auch ist die Lebens- und Wachstumsfähigkeit von im Wasser enthaltenen Organismen wie Bakterien von der Temperatur abhängig.
Der elektrische Leitwert ist der Kehrwert des elektrischen Widerstandes, er wird in Siemens (S) gemessen. Mit Hilfe des Leitwertes kann man eine Aussage darüber treffen, wie gut ein Stoff elektrischen Strom leitet. Bei Wasseranalysen wird der Leitwert in Mikrosiemens (μS) angegeben. Je reiner ein Wasser ist, d.h. je weniger Salze darin gelöst sind, umso höher ist der Widerstand und desto geringer ist der Leitwert.
Der pH-Wert gibt Auskunft darüber, inwieweit eine Lösung sauer oder basisch wirkt. Bei einem pH-Wert <7 spricht man von einer sauren Lösung, bei einem pH-Wert > 7 handelt es sich um eine alkalische Lösung mit basischer Wirkung und bei einem pH-Wert von 7, ist die Lösung neutral. Gesundes Trinkwasser sollte in Anlehnung an die Forschungsergebnisse des Wasserforschers Professor Louis Claude Vincent einen pH-Wert von 6,8 bis 7 haben.
Die bioelektronische Wasseranalyse nach Professor Vincent
