Bioelektronische Wasseranalyse
Die bioelektronische Wasseranalyse nach Professor Vincent
- Der französische Hydrologe Professor Louis Claude Vincent stellte fest, dass ein Zusammenhang zwischen Trinkwasserqualität und Erkrankungs- bzw. Sterblichkeitsrate besteht. In langjährigen Versuchen konnte er nachweisen, dass Krankheit und Sterblichkeit umso höher waren, je schlechter die Qualität des getrunkenen Wasser war. Diese Wasserqualität bestimmte er mit drei Parametern: dem pH-Wert, dem Redoxpotenzial und dem elektrischen Widerstand.
- Nach Vincent liegt der ideale pH-Wert des Trinkwassers im leicht sauren Bereich zwischen 6,5 und 6,8. Neuere Erkenntnisse belegen jedoch, dass der günstigste Bereich um den Neutralwert von 7 liegt.
- Das Redoxpotenzial, der rH2-Wert, gibt den Grad der Oxidation, abhängig von der Menge der Elektronen, an. Je niedriger der Wert (die Skala reicht von 0 bis 42), desto mehr Elektronen enthält das Wasser. Der neutrale rH2-Wert ist 28. Nach Vincent liegt der ideale rH2-Wert bei 24 bis 26.
- Der elektrische Widerstand (r-Wert), gemessen in Ohm, gibt den Grad der gelösten Inhaltsstoffe des Wassers an. Je höher der Widerstand, desto geringer die Menge der enthaltenen, gelösten Bestandteile. Hauptsächlich werden mit diesem Verfahren Mineralien gemessen. Die Mineralien und alle anderen Inhaltsstoffe sind im Wasser zum Teil in ihre Ionen aufgespalten, sie liegen also in ihrer elektrisch geladenen Form vor. Je mehr Mineralien in ionisierter Form im Wasser enthalten sind, desto niedriger ist der Widerstand und somit der Ohmwert. Der ideale Wasserwiderstandswert nach Vincent liegt über 6.000 Ohm bzw. unter 165µS = 1/1 Ohm x 10 hoch 6. Nach Vincent bedeutet das, dass Wasser dann optimal ist, wenn es wenig Mineralien enthält.
Quellennachweis:
B. Hendel "Wasser vom Reinsten" (2002)
